ESD-Wissen

Themenwelt Messen & Prüfen

Prüfmittelüberwachung für ESD-Messgeräte

Prüfmittelüberwachung umfasst eindeutige Identifikation, Eignung, Kalibrierstatus, Zwischenprüfungen, Schutz, Software beziehungsweise Einstellungen und den Umgang mit auffälligen Geräten. Eine gültige Kalibrierung ersetzt nicht die Funktionskontrolle vor Ort.

Messkette statt Geräteliste lenken

Gerät, Zubehör, Elektroden, Leitungen, Referenzen und relevante Einstellungen werden dem Verfahren zugeordnet.

Minimalinformationen je Prüfmittel
ElementBeispiel
IdentifikationGeräte-ID / Seriennummer
Eignungzugeordnete Messaufgaben
StatusKalibrierung / Funktionskontrolle
ZubehörElektroden, Leitungen, Referenzen
Konfigurationrelevante Einstellungen / Software

Zwischenkontrollen gezielt einsetzen

Zwischenprüfungen sollen Veränderungen erkennen, die zwischen Kalibrierungen auftreten können. Art und Frequenz richten sich nach Risiko, Nutzung und Stabilität des Messsystems.

  1. Kritische Messaufgaben identifizieren.
  2. Geeignete Funktions- oder Referenzkontrolle festlegen.
  3. Ergebnis und Akzeptanz dokumentieren.
  4. Auffälliges Prüfmittel sofort kennzeichnen oder sperren.
  5. Rückwirkung auf frühere Ergebnisse bewerten.

Auswirkung rückwirkend bewerten

Bei Drift oder Defekt wird geprüft, seit wann Ergebnisse betroffen sein könnten und welche Produkte oder Freigaben neu bewertet werden müssen.

Häufige Fragen zu Prüfmittelüberwachung für ESD-Messgeräte

Quellen und weiterführende Dokumente

Fachlich geprüft

September 2026

Zurück zu Wissen